Landwirtschaft & Tiere

Tiere:

Seit 1980 betreut Opa Klaus mit viel Liebe und Leidenschaft unsere Schafe. Derzeit leben ca. 18 Mutterschafe mit ihren Lämmern ganzjährig bei uns am Hof. Weiters gehört auch noch „Oscar“ unser Schafwidder zur Herde. 

Im Sommer schwimmen unsere Forellen im hauseigenen Fischteich und auch unsere Hühner legen fleißig Eier.

Landwirtschaft

Landwirtschaft: Schwarzbraunes Bergschaf Rassenbeschreibung 2005/Schafzuchtverband

RASSENBESCHREIBUNG

Schwarzbraunes Bergschaf (SBS)

Temperamentvolles, dunkles, mittelgrosses und sehr fruchtbares Bergschaf in den Farbschlägen Schwarz oder Braun (Elb). Gute Muttereigenschaften, Milch- und Fleischleistung. Kopf mittellang, mit breitem Maul; gerade Nasenlinie erwünscht, besonders beim Mutterschaf; Ohren mittellang und getragen; hornlos; Kopf und Beine unbewollt, glänzend schwarz oder braun behaart.

Rassenentstehung:

Sehr alte, bereits im 14. Jahrhundert erwähnte Schweizer Rasse, hervorgegangen aus verschiedenen lokalen Landschlägen. Ursprünglich diente sie zur Produktion von dunkler, feiner Wolle von hoher Qualität. Eine Rassenvereinheitlichung entstand erst Anfang des 20. Jahrhunderts. Durch konsequente Selektion entstand eine frühreife und sehr fruchtbare Rasse. Die Zuchtfortschritte wurden ohne Einkreuzungen von anderen Rassen erarbeitet. Maximaler Heterosiseffekt bei Gebrauchskreuzungen.

Herdebuchbestand:

ca. 15 % des gesamten Herdebuchbestandes. Die erste offizielle Beschreibung erfolgt im Jahre 1925.

Zuchtziel: 

  • Widerstandsfähig, gesund, frei von Erbfehlern, hohes Anpassungsvermögen
  • Durchschnittliche Produktionsdauer des Mutterschafes: 6 Jahre
  • Gute Muttereigenschaften, hohe Milchleistung, frühreif, wüchsig und mastfähig: Zuchtreife im Alter von ca. 10 Monaten, hohes Zuwachsvermögen der Lämmer, Qualitätslamm bei Schlachtreife (milchzahnig), gute Fleischleistung (mindestens T3)
  • Fehlerfreies Vlies, Feinheit 2-3, 3,0 cm in 180 Tagen
  • Gute Berggängigkeit
  • Fähigkeit hoher Raufutteraufnahme und Verwertung
  • Die Zuchtziele sollen auf natürliche Weise erreicht werden

 

Ablammung:

Asaisonal; ist die fruchtbarste Rasse in der Schweiz. Erstablammung mit 15 Monaten.

Fruchtbarkeit:

1,5 Lämmer pro Wurf mit einer Zwischenlammzeit von ca. 290 Tagen, d.h. 2,2 Lämmer pro Muttertier und Jahr, oder bis zum Alter von 3 Jahren:   5 Lämmer = Leistungszeichen *3 bis 5 Jahre: 5 Lämmer = Leistungszeichen *


 

Standard/Gesamterscheinung

1. Typ (Format)

Körper harmonisch, robust, mit gutem Wuchs, ausgeprägte Geschlechtsmerkmale; gesundes Euter; Kopf und Beine glänzend schwarz behaart (oder braun für “elb“),

unbewollt (Ausnahme: wenig Lammwolle); Schwanz darf nur nach Eidg. Tierschutzverordnung kupiert sein.

Mindestmasse für ausgewachsene Tiere:

Widerristhöhe:          ♂   75 cm                      Gewicht:       ♂   85 kg

                                   ♀   66 cm                                            ♀   65 kg

Kopf und Hals:

Kopf hornlos (beide Geschlechter), mittellang, mit breitem Maul; Zahnstellung auf- oder anliegend; gerade Nasenlinie erwünscht (besonders beim Mutterschaf), Ohren mittellang und getragen; Hals bemuskelt, Schulter und Widerrist gut verbunden.

Brust, Schulter und Widerrist:

Brust lang und breit; tief mit guter Rippenwölbung; Schulter gut anliegend; Widerrist breit und geschlossen.

Rücken, Lende, Bauch und Keule:

Breit, fest und gut bemuskelt, gerade obere

Linie; Lende breit, kräftig und gut bemuskelt, gute Flankentiefe; Bauch mittelgross mit kleinen Hungergruben; Becken mittellang, breit und wenig abgezogen; Keule regelmässig bemuskelt.

2. Fundament

Gliedmassen, Stellung und Gang:

Gliedmassen trocken, flach, nicht zu fein und gut gestellt; Sprunggelenke leicht gewinkelt; Fesseln mittellang, gut getragen und leicht federnd; Klauen dunkel, hart, nicht ganz geschlossen; Gang korrekt, geräumig und beweglich.

3. Wolle

Ganzer Körper von der Ohrenlinie bis zu den Knie- und Sprunggelenken gleich- mässig bewollt; Begrenzung Eutergelenk bis Ellbogengelenk, Ohren- Nackenlinie und Schwanzansatz. Vlies dicht, ausgeglichen, mit festem Stapel. Vlies einheitlich schwarz oder braun (elb). Im Alter ab 18 Monate vereinzelt weisse Wollhaare geduldet. Feinheit: F 2–3, mind. 2,5 cm Stapellänge für die Punktierung.

 

Schönheitsfehler:

  • Kopf und Beine ganz leicht bewollt (bei Lämmern schwache
  • Bewollung toleriert)
  • ab 18 Monate viele weisse Wollhaare
  • ungepflegte Tiere

 

Ausschlussgründe (Note 1):

1. Beurteilung oder bis 18 Monate:

 

Angeborene:

Typ:

  • einhodig
  • Zwergwuchs
  • ungleiche Kieferlänge, Zahnstellung
  • Horn (beweglich, unbeweglich und/oder entfernt)

Fundament:

  • durchgetretene Fesseln
  • extreme Fehlstellung

Wolle:

  • mischfarbige Wolle
  • Stichelhaare und Zwirn im Vlies sowie übermässig viele Grannenhaare

Erworbene: 

Schwanz nicht nach Eidg. Tierschutzverordnung kupiert Zwirn

Rassenspezifische:

  • Rassenunreinheit (farbliche Abweichungen)
  • weisse Wollhaare im Vlies
  • Kopf und Beine stark bewollt
  • weisse Klauen

Nicht beurteilen: 

  • Schafe ohne Ohrmarke
  • Zusätzlich für interkantonale Ausstellungsmärkte:
  • Tiere mit Krankheiten und Verletzungen wie:
  • Klauenfäule
  • Lippengrind
  • Gemsblindheit
  • Euterkrankheiten und -verletzungen
  • Einstrich
  • Geschlechtskrankheiten
  • stark abgemagerte Tiere
  • stark verschmutzte Tiere (Klunkern)

Landwirtschaft

Landwirtschaft: Schwarzbraunes Bergschaf Rassenbeschreibung 2005/Schafzuchtverband

RASSENBESCHREIBUNG

Schwarzbraunes Bergschaf (SBS)

Temperamentvolles, dunkles, mittelgrosses und sehr fruchtbares Bergschaf in den Farbschlägen Schwarz oder Braun (Elb). Gute Muttereigenschaften, Milch- und Fleischleistung. Kopf mittellang, mit breitem Maul; gerade Nasenlinie erwünscht, besonders beim Mutterschaf; Ohren mittellang und getragen; hornlos; Kopf und Beine unbewollt, glänzend schwarz oder braun behaart.

Rassenentstehung:            Sehr alte, bereits im 14. Jahrhundert erwähnte Schweizer Rasse, hervorgegangen aus verschiedenen lokalen Landschlägen. Ursprünglich diente sie zur Produktion von dunkler, feiner Wolle von hoher Qualität. Eine Rassenvereinheitlichung entstand erst Anfang des 20. Jahrhunderts. Durch konsequente Selektion entstand eine frühreife und sehr fruchtbare Rasse. Die Zuchtfortschritte wurden ohne Einkreuzungen von anderen Rassen erarbeitet. Maximaler Heterosiseffekt bei Gebrauchskreuzungen.

Herdebuchbestand:

ca. 15 % des gesamten Herdebuchbestandes. Die erste offizielle Beschreibung erfolgt im Jahre 1925.

Zuchtziel: 

  • Widerstandsfähig, gesund, frei von Erbfehlern, hohes Anpassungsvermögen
  • Durchschnittliche Produktionsdauer des Mutterschafes: 6 Jahre
  • Gute Muttereigenschaften, hohe Milchleistung, frühreif, wüchsig und mastfähig: Zuchtreife im Alter von ca. 10 Monaten, hohes Zuwachsvermögen der Lämmer, Qualitätslamm bei Schlachtreife (milchzahnig), gute Fleischleistung (mindestens T3)
  • Fehlerfreies Vlies, Feinheit 2-3, 3,0 cm in 180 Tagen
  • Gute Berggängigkeit
  • Fähigkeit hoher Raufutteraufnahme und Verwertung
  • Die Zuchtziele sollen auf natürliche Weise erreicht werden

Ablammung:

Asaisonal; ist die fruchtbarste Rasse in der Schweiz. Erstablammung mit 15 Monaten.

Fruchtbarkeit: 

1,5 Lämmer pro Wurf mit einer Zwischenlammzeit von ca. 290 Tagen, d.h. 2,2 Lämmer pro Muttertier und Jahr, oder bis zum Alter von 3 Jahren:   5 Lämmer = Leistungszeichen *3 bis 5 Jahre: 5 Lämmer = Leistungszeichen *


 

Standard/Gesamterscheinung

1. Typ (Format)

Körper harmonisch, robust, mit gutem Wuchs, ausgeprägte Geschlechtsmerkmale; gesundes Euter; Kopf und Beine glänzend schwarz behaart (oder braun für “elb“),

unbewollt (Ausnahme: wenig Lammwolle); Schwanz darf nur nach Eidg. Tierschutzverordnung kupiert sein.

Mindestmasse für ausgewachsene Tiere:

Widerristhöhe:          ♂   75 cm                      Gewicht:       ♂   85 kg

                                    ♀   66 cm                                           ♀   65 kg

Kopf und Hals: Kopf hornlos (beide Geschlechter), mittellang, mit breitem Maul; Zahnstellung auf- oder anliegend; gerade Nasenlinie erwünscht (besonders beim Mutterschaf), Ohren mittellang und getragen; Hals bemuskelt, Schulter und Widerrist

gut verbunden.

Brust, Schulter und Widerrist:

Brust lang und breit; tief mit guter Rippenwölbung; Schulter gut anliegend; Widerrist breit und geschlossen.

Rücken, Lende, Bauch und Keule:

Breit, fest und gut bemuskelt, gerade obere Linie; Lende breit, kräftig und gut bemuskelt, gute Flankentiefe; Bauch mittelgross mit kleinen Hungergruben; Becken mittellang, breit und wenig abgezogen; Keule regelmässig bemuskelt.

2. Fundament

Gliedmassen, Stellung und Gang:

Gliedmassen trocken, flach, nicht zu fein und gut gestellt; Sprunggelenke leicht gewinkelt; Fesseln mittellang, gut getragen und leicht federnd; Klauen dunkel, hart, nicht ganz geschlossen; Gang korrekt, geräumig

und beweglich.

3. Wolle

Ganzer Körper von der Ohrenlinie bis zu den Knie- und Sprunggelenken gleich- mässig bewollt; Begrenzung Eutergelenk bis Ellbogengelenk, Ohren- Nackenlinie und Schwanzansatz. Vlies dicht, ausgeglichen, mit festem Stapel. Vlies einheitlich schwarz oder braun (elb). Im Alter ab 18 Monate vereinzelt weisse Wollhaare geduldet. Feinheit: F 2–3, mind. 2,5 cm Stapellänge für die Punktierung.

 

Schönheitsfehler:

  • Kopf und Beine ganz leicht bewollt (bei Lämmern schwache
  • Bewollung toleriert)
  • ab 18 Monate viele weisse Wollhaare
  • ungepflegte Tiere

Ausschlussgründe (Note 1):

1. Beurteilung oder bis 18 Monate:

 

Angeborene:

Typ:

  • einhodig
  • Zwergwuchs
  • ungleiche Kieferlänge, Zahnstellung
  • Horn (beweglich, unbeweglich und/oder entfernt)

Fundament:

  • durchgetretene Fesseln
  • extreme Fehlstellung

Wolle:

  • mischfarbige Wolle
  • Stichelhaare und Zwirn im Vlies sowie übermässig viele Grannenhaare

Erworbene:

  • Schwanz nicht nach Eidg. Tierschutzverordnung kupiert
  • Zwirn

Rassenspezifische:

  • Rassenunreinheit (farbliche Abweichungen)
  • weisse Wollhaare im Vlies
  • Kopf und Beine stark bewollt
  •  weisse Klauen

Nicht beurteilen:

  • Schafe ohne Ohrmarke
  • Zusätzlich für interkantonale Ausstellungsmärkte:
  • Tiere mit Krankheiten und Verletzungen wie:
  • Klauenfäule
  • Lippengrind
  • Gemsblindheit
  • Euterkrankheiten und -verletzungen
  • Einstrich
  • Geschlechtskrankheiten
  • stark abgemagerte Tiere
  • stark verschmutzte Tiere (Klunkern)